Nostalgic Pixel ist umgezogen!

Nicht nur, dass Nostalgic Pixel nun eine neue URL hat, hat sich auch noch der Name geändert:

Nostalgic Pixel ist nun Retropixels – zu finden unter www.retropixels.at

 

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Die verschollenen Gewinnkarten

Fragt ihr euch auch, wie genau Verlage den Einsendeschluss von Gewinnkarten nehmen?

Testen wir das einmal mit 3 verschiedenen Magazinen:

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Eine Chip aus  dem Jahr 1988, eine PE (Populäre Elektronik) aus dem Jahr 1982 und eine Monitor aus dem Jahr 1985 habe ich aus meinem Fundus herausgepickt. Sehen wir uns die Hefte einmal genauer an.

Das Gewinnspiel der CHIP:

2014-02-23 23.06.54Ich staune bei den Preisen nicht schlecht: Insgesamt 6 Preise, vom Apple Macintosh II bis zum Amiga 500, sind zu gewinnen. Nur leider war der Einsendeschluss am 30.04.1988…..

Schnell beantworte ich die Gewinnfragen, schreibe das Lösungswort auf die Gewinnkarte (Spoiler: Lösung war „Chip hat´s“) und stecke die Gewinnkarte in ein Kuvert, welche ich mit der aktuellen Adresse des Chip-Verlages beschriftete.

Ebenfalls fand ich in der CHIP eine „Info-Anforderung“ vom „Microcomputer-Versand Ernst Mathes“. Ich bin mir nicht ganz sicher ob es die Firma noch gibt, aber was solls – probieren geht über studieren…

Die Computerwahl von MONITOR:

2014-02-24 07.08.23Monitor (ein österreichisches IT Magazin) machte einen Aufruf zur Wahl des Computers des Jahres 1985 und versprach unter allen Einsendern eine Verlosung von Preisen (Preise waren jedoch nicht bekannt). Zusätzlich fand ich ein Preisausschreiben im Inneren des Magazins. Hauptpreis war ein Spectravideo MSX mit Datenrecorder – Einsendeschluss der 19.05.1985.

Auch diese Gewinnkarten wanderten in ein Kuvert mit der nun aktuellen Adresse, welches ich auf den Weg schickte.

Die Leserumfrage der PE:

2014-02-23 23.11.43 (1)Die PE startete 1982 über ein Marktforschungsinstitut eine Leserumfrage mit Gewinnverlosung (Ein digitaler Plattenspieler, eine Kamera und ein Commodore VC-20) – Einsendeschluss war der 14.01.1983. Die Zeitschrift gibt es mittlerweile nicht mehr – den Verlag allerdings schon, also rein ins Kuvert und ab zum Vogel Verlag!

Die PE habe ich damals nicht gelesen und war mir, bis ich sie zusammen mit einem Konvolut anderer Zeitschriften  erstand, weitgehenst unbekannt.

Höflichkeitshalber habe ich auf alle Karten den Vermerk „Sorry für die Verspätung!“ angebracht und – in der Hoffnung irgendeine Art der Rückmeldung zu erhalten – meine Emailadresse hinzugefügt.

Was ich mit von dieser Aktion erwarte? Im Grunde genommen Nichts. Vielleicht aber überrascht mich der ein oder andere Verlag mit einer amüsanten Antwort – stay tuned!

Update:

Diesen Artikel habe ich am 24.02.2014 verfasst. Da wir nun März 2017 schreiben, ist jede Hoffnung eine Antwort zu erhalten leider vernichtet. Offen gestanden bin ich schon ein klein wenig enttäuscht, das ich von keinem der noch aktiven Verlage einen Zweizeiler per Mail bekommen habe.

Pit Fighter (Sega MegaDrive, 1990)

Heute habe ich mir einen feinen Leckerbissen herausgesucht: Pit Fighter für das Sega Mega-Drive! Erst wollte ich diese Spiel nicht mit einem Blogeintrag würdigen, aber ich lasse ja mit mir reden 😉
Außerdem: Yesterplay80 hat Rise of the Robots ohne bleibende Schäden reviewt, also schaffe ich das auch!
Zu diesem Spiel habe ich eine ganz besondere Beziehung, da es mich eine wichtige Lektion lehrte: Man soll das Buch(Spiel) nicht nach seinem Einband beurteilen. Mangels Internet, was 1990 nicht weiter verwunderlich ist, tat ich dies aber.

Bevor ich allerdings ins Detail gehe, wird wie immer die Hintergrundstory kurz  Weiterlesen

Rags to Riches (C64, 1985)

Heute kümmere ich mich mal um den Urvater der Sims: Rags to Riches.

Diesmal wird der Artikel umfangreicher als üblich, da das World Wide Web fast keine Infos über dieses Spiel ausspuckt (Nicht ein mal ein Cover konnte ich auftreiben).

Rags to Riches erschien 1985 für den guten, alten Commodore64. Es wurde mutmaßlich von Bob Keener entwickelt (zumindest ist das dem Titelbild zu entnehmen) und von der Melody Hall Publishing Corp herausgegeben.

Eine kurze Recherche über Bob Keener ergab – nichts. Viele Treffer, nur keiner davon hat im entferntesten mit Videospielen zu tun. Einige davon habe ich blind via Email und
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Blades of Vengeance (Sega MegaDrive, 1993)

cover-euro2Diesmal schreibe ich über eine 16-Bit Perle, welche auf dem ersten Blick stark an Golden Axe erinnern mag. Sind die optischen Anleihen anfangs kaum zu übersehen, stellt sich nach ein paar Minuten Spielzeit jedoch heraus, dass Blades of Vengeance doch ein wenig anspruchsvoller ist.

Der Sega MegaDrive Exklusivtitel, welcher in dem damals EA eigenen übergroßen Cartridge ausgeliefert wurde, kann alleine oder auch zu Zweit im Coop-Modus gespielt werden.

Die unglaublich böse dunkle Lady Mannax hat das Königreich erobert. Dies können wir Weiterlesen

Thing on a Spring (C64, 1985)

14880162496691574527198Thing on a Spring – ein Spiel, welches Spaß machen, aber auch ich gleichem Maße für Frustration sorgen kann, ist heute an der Reihe. Dies haben wir meinen Twitter-Follower @C64_endings zu verdanken. Nicht etwa, weil er mich explizit danach gefragt hat sondern, weil der grüne Held sein Twitterprofil ziert.

Das singleplayer Jump´n´run kann wahlweise mit dem Joystick oder auch der Tastatur gespielt werden und wird von Rob Hubbards Thing on a Spring Theme begleitet – Ohrwurmgefahr!

Ein böser Goblin hat alle Spielzeuge aus der Nachbarschaft gefangen und in sein Weiterlesen

„Die Verwandlung“ oder – Wie Videospiele mein Leben prägten

Ich weiß schon, eine Selbstdarstellung wirkt schon etwas arrogant – es ist trotzdem witzig, wenn man seine Videospielhistorie einmal Revue passieren lässt. Es ist zwar schon bedenklich, dass ich mich zwar Videospiele betreffend bis in meine Kindheit zurückerinnern kann, ich jedoch keine Ahnung mehr habe, was ich vor einer Woche gegessen habe…

Nichtsdestotrotz bin ich in mich gegangen und habe ich den tiefsten Tiefen meines Gedächnisses gewühlt, um meine persönliche Geschichte der Videospiele auf den Bildschirm bringen zu können. Weiterlesen

Outlaw (Atari 2600,1978)

Heute reisen wir ins Jahr 1978, in welchem Atari Outlaw, dem Urvater von Red Dead Redemption, veröffentlichte.

Das actiongeladene Cover-Art lässt schon vermuten, dass es sich um einen wilden, erbarmungslosen Shooter handeln könnte, also Cartridge rein und los gehts!

Wie bei vielen Videospielen zu dieser Zeit ist das Cover weitaus imposanter als das Spiel selbst, welches sich eher wie Bullet-Time wärend eines LSD-Trips anfühlt. Unterhaltsam ist es jedoch trotzdem – oder vielleicht sogar genau deswegen.

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Nostalgic Pixel – ein Leben am Limit

Vor 3 Jahren begann ich einen Retro-Spiele-Blog zu schreiben, hörte aber mangels „Erfolges“ jedoch relativ rasch wieder damit auf.

Nun der langersehnte Relaunch des weltweit bekannten Blogs: Neuer Name, neuer Hoster, neues Design. WordPress ist einfach schon in der kostenlosen Variante flexibler als Blogspot. Der Name „16Bit and below“ gefiel mir auch nicht mehr wirklich, und das Design wirkte schon damals billig und zusammengeschustert.

Alle ein bis 2 Wochen habe ich vor, zumindest einen Beitrag zu posten. Natürlich werde ich auch die alten Beiträge überarbeiten (alle 8 🙂 ) und übertragen.

Ob sich nun mehr Leser hierher verirren, kann ich natürlich nicht sagen. Allerdings ist das diesmal für mich nur zweitrangig. Ich habe einfach Spaß am Schreiben, am Spielen und am „in nostalgisch verklärten Erinnerungen schwelgen“. Dies birgt natürlich auch die Gefahr, dass meine Erinnerung stark von der Realität abweicht und durch das Wiederspielen Welten für mich zusammenbrechen. Ein Leben am Limit eben.